Liebe Newsletterfreunde und Fan‘s das schneefreien Skisports!
Wie schon beim letzten Newsletter vermutet gingen tatsächlich gleich die Abenteuer weiter. Was ist hier im Süd Westen Afrikas alles passiert, erstmal Ski-Container herrichten, dies war die erste Aufgabe. Bin zwar noch nicht ganz fertig, doch die neue Basis steht. Zum ersten Mal mit Wachschutz, dann kann man auch mal wieder in Ruhe auf die Reise gehen. Diese war geplant und führte mal wieder zum Ende des Kontinents.
Nämlich ans Kap, um Ski-Namibia mit neuem Equipment auszustatten, aber auch unseren Kumpel Ronald in CA Cape Town zu besuchen. Einen Scout der sich dort unten am Kap auskennt ist bei solchen Unternehmungen Gold Wert, alleine durch das Gewimmel der vielen Stadtbezirke mit der Multi Kulti Gesellschaft führt sehr schnell zu "Verwirrung" und man gerät schnell in Ecken wo man lieber nicht hin sollte. Auch haben die Kapstätter mit einem großen Problem zu kämpfen nämlich Stau, und alles fast ohne Kat. Doch wir haben unser Ziel erreicht, Box fürs Auto organisiert, um die Transporte in die Wüstenskigebiete zu erleichtern.
a journey in the past
Erste Berwehrungsprobe gabs gleich auf dem 2000 Kilometer langen Heimweg, nämlich eine Regenfront, die über 700 km anhielt - von Kapstadt bis Springbok - kurz vor der namibischen Grenze. Die Scheibenwischer liefen die vielen Stunden auf Hochtouren, konnte sie nicht einmal ausschalten. So was habe ich bisher auch noch nie erlebt, aber gut für das trockene Land, Blüte in voller pracht. Und die Thule Ranger Box ist auch trocken geblieben. Dann nochmal etwas bangen am Grenzübergang, aber kein Problem, Papiere waren alle ok, und es war sogar Platz für "MayKamel" beim Grenzübergang Nordoever, wer es endeckt macht mal ein Foto. Dann wieder über den Diamantenstrom dem Oranje Fluß rüber, und Richtung Swakopmund nochmal schlappe 1000 km bis nach Hause.
Danach lief Duneskiing ganz gut und auf diesem Wege nochmal vielen Dank an die Teilnehmer und Besucher bei Ski-Namibia in den Bereichen Alpin, Telemark und Langlauf, letzteres nochmal vorgehoben, kommt nämlich nicht so oft vor. 2 Langlauffans aus dem Bayrischen Wald, Gernot und Stefan wenn ich mal ein Bild bekomme, dann gibs auch einen Langlauf Spezial Info Letter, mit den beiden. Hänge mal ein Bild vom Cross Country von mir an.
Dann ist noch von einer kleinen historische Sensation, zu berichten nämlich der Besuch auf Ski-Namibia-Art im Diamantengebiet bei Lüderitzbucht, der Geisterstadt Kolmanskuppe zu berichten, ich glaube dort hatten bisher die Besucher noch nicht so oft ihre Skiausrüstungen dabei. Der Touristenführer staunte auch nicht schlecht als er eine Erinnerungskarte vom "Speed Sand Skiing" in den Händen hielt. Ne sowas haben die hier noch nicht gesehen. Leider ist es für einen Kurzbesuch zu weit weg, mal sehen wann ich mal wieder vorbeischaue.
Auf dem Heimweg über Fest Inn Fels bei Roland dem Altmärker vorbei und über Schloß Duwiseb und natürlich wenn man mal wieder in der Nähe ist zu den großen Sandgiganten, darf eine Abfahrt nicht ausgelassen werden. Dort wo alles Begann. 2 Bilder die nun schon 10 Jahre trennen.
Ach‘ so und „by the way“ die Engländer haben auch wieder Ihr neustes Guinness Buch draußen, Ihr findet den Eintrag auf Seite 162, schade ganz unten und sie sind irgendwie in der Kategorie verrutscht. Für den nächsten Eintrag hoffe ich, dass sie sich mal etwas mehr Mühe für die „Ski Enthusiasten“ geben, wenn sie schon keine Honorare mehr übrig haben. Ist aber verständlich, alle 15 min will einer einen neuen Rekord machen oder brechen.
Nebenan mein Reisebegleiter viele kennen ihn, ist auch bei Facebook hier in Afrika freuen sich die Leute immer über Pitti, obwohl sie ihn nicht kennen, woran mag das wohl liegen? Kleines Späßchen nebenbei.
Dann kam noch was dazu, nämlich Skiträger fürs Auto, diese waren leider in Süd Afrika nicht erhältlich gewesen warum auch bei den wenigen Schneetagen im Jahr. Zum Glück war Duneskiing Fan Susann / sie ist unter den Newsletter Freunden, zum 2. Mal bei mir Wüstenskifahren. Sie hat die Skiträger für mich mitgebracht. Vielen Dank für die große Hilfe, dem Transport bis nach Namibia und das Organisieren der richtigen Längen. Passen perfekt neben den Ranger und sind ideal zum Schnellverladen geeignet.
Dann habe ich auch wiedermal was zum Lesen. Freue mich sehr über mein erstes Buch, das unbeschadet den weiten Weg aus Leipzig bis hier her über alle Grenzen überstanden hat. Echt coole Aufmachung! Danke Dir Tino und Deinem Engelsdorfer Verlag.
Abschließend wünsche ich noch eine schöne und schneereiche Winter Saison mit vielen und sonnigen Pisten und Loipen Kilometern.
Viele Grüße aus der nun sommerlichen werdenden Namib Wüste
Duneracer Henrik May
Kommentieren!
Dein Kommentar
Dein Name
Abschicken!
suja am 27.10.11 um 23:00 Uhr
The South African Chronciles... ich wäre lieber im Süden auf Sand als in Berlin aud Schnee(matsch)
Wolfgang und Heike at 05.06.12 Wir haben vor wenigen Tagen eine Rundreise durch Namibia gemacht. Ich war schon einige Male dort aber was wir mit Henrik erlebt haben- absolut genial und ich hoffe der Geheimtipp bleibt einer !Nicht nur was geboten wird sondern auch das was Henrik über ... ...to the comment
Henrik May at 05.06.12 Swakopmund Africa West Coast Atlantic Ocean http://t.co/wZn8QVEx ...
Kathrin Kuhl at 10.05.12 Ich habe nun das Buch zum 2. Mal gelesen. Das 1. Mal war im November 2011 bevor ich mit meinem
Freund auf unsere Reise von Kapstadt nach Namibia ging und ich schließlich durch besondere
Umstände, bzw. viel Glück Henrik May(Autor) und das wirklich einmalige ... ...to the comment